Wie setze ich meine Körpersprache auf der Bühne gezielt ein? Wie zeige ich Gefühle, Gestik und Mimik, Signale, die wir im Alltag unbewusst aussenden? Zwei Qualitäten sind der Theaterkunst der Pantomime eigen, die sie gerade dem modernen Theater entsprechen lassen: die Künstlichkeit der Form und die Naivität des Bildhaften. Die Pantomime kann so dem Publikum etwas aufregend Altbekanntes neu zeigen. Pantomime als die wortlose Sprache unseres Körpers kann dazu beitragen, den eigenen Clown zu entdecken und herauszulassen, um dessen humoreske Kraft nutzbar zu machen. Im Theater, in der Schule, im Alltag, in der Klinik. Ziele Hauptziel ist die Förderung und Vertiefung der persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten und spielerischen Fähigkeiten, sowie die Erprobung und gedankliche Reflexion von Spielprozessen. Wir lernen das Schauspiel, die Pantomime und die Theaterclownerie als künstlerische und pädagogische Ausdrucks- und Lernform kennen und anwenden.

Werkstatt: „Schauspiel, Pantomime und Humor (Theaterclown)“

Es gibt Situationen in unserem Alltag, da müssen wir einfach lachen. Es ist zu komisch.

Eine Geste ist überzogen. Eine Pointe überspitzt. Ein Wort ist doppeldeutig. In solchen Situationen gerät eine vorgegebene Ordnung aus den Fugen. Der gängige Rahmen ist gesprengt. Unvermutetes macht sich Luft. Die Welt steht auf dem Kopf und ist ve955708_m3w624h416q75v35110_xio-fcmsimage-20090512183254-006002-4a09a4b6a5fd1.630_008_3333518_A090513M2_rrückt. Das befreit und gibt eine andere Sicht der Dinge. Eine überdeutliche Körperbewegung, eine Verlangsamung, ein Stolpern können komisch sein und uns lachen lassen.

Für einen Schauspieler ist es neben der Sprache sehr wichtig, sich Gedanken über seine Körpersprache und deren Wirkung auf sein Publikum zu machen.

Wir lüften das Geheimnis der Körpersprache. Denn der Körper lügt nie.

 

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