Sprachlos und doch deutlich

Ich fühlte das Kind, ich konnte mit seiner Naivität sehen und wieder verstehen. Nicht verstehen, denken wie ein Erwachsener, der leider allzu oft das Bewusstsein Kind zu sein verloren hat. „Wir sind doch noch fähig, das Schweigen zu ertragen, ja, geradezu dankbar, dass der Pantomime es wiedergefunden hat!“ Ja, wir lieben die Pantomime, weil sie naiv ist, ohne primitiv zu sein. Sie ist schweigende Poesie: Lachen und Weinen, Freisein mit offenen Augen, träumen können.

Meine Träume sind Kinderträume

Als Pantomime erfülle ich mir den ununterbrochenen Traum, dass das Leben ein Märchen ist, in dem das Gute gut und das Schlechte schlecht ist. In meinem Stücken wird das Gute und das Wahre gefeiert. ich verfolge auch eine Erziehbarkeit des Menschen durch die Kunst der Pantomime.

Die Pantomime will Wahrheit. Ich versuche, diese lustig und vergnüglich dazustellen – aber nicht nur. Ich zeige „Unmögliches“, Illusion, Traum – auch einen Mord wie in meinem Stück „Das Geheimnis des Dr. Cordelier“ oder den Machtkampf zwischen Spinne und Fliege in dem gleichnamigen Stück.

Es ist phantastisch – die Essenz des Lebens

Ausdruck und Aussagen allein durch Pantomime. Eine Welt pantomimisch auf der Bühne darstellen. Es ist phantastisch. Die Essenz des Lebens. Schweres kann leicht, Kleines groß, Großes klein werden. Für Etienne Decroux, den Schöpfer der modernen Pantomime, ist der Pantomime „Der nackte Mensch auf einer nackten Bühne“. So dogmatisch geht es bei mir nur im Training zu. Auf der Bühne lebt meine Pantomime mit Maske, Kostüm und Musik.

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